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Ist Schnarchen gefährlich?©

Schnarchen ...
  • ... ist lästig
  • ... schadet Herz & Kreislauf
  • ... mindert Lebensqualität
Autor: R.Taugerbeck©
Weitergabe/Kopieren (auch auszugsweise) nur mit Genehmigung des Autors
 
Inhalt:
 

Die Situation

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Schnarchen kann ein Symptom für eine gefährliche Krankheit sein. Dann nämlich, wenn nachts durch Erschlaffung der Schlundmuskulatur die Luftröhre blockiert wird. Das ist häufig bei Älteren und Übergewichtigen der Fall – aber nicht nur bei diesen! Der Schläfer atmet dann nicht mehr (obwohl das Zwerchfell weiterarbeitet) – er hat eine Atempause (Apnoe).
 

Die Krankheit

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Wenn im Schlaf pro Stunde mehr als 10 Atempausen auftreten, spricht man vom „Schlaf-Apnoesyndrom“, einer Krankheit, die behandelt werden muss. Während der Apnoe-Phasen sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, wobei andererseits der Gehirn-, Blut- und Lungengefäßdruck zunehmen und dadurch das Herz überbelastet wird. Wenn das Gehirn dann nicht mehr ausreichend Sauerstoff erhält, wird der Schläfer – ohne es zu merken – geweckt, wobei er besonders laut schnarcht. Man kann sich vorstellen, dass dieser Vorgang, der sich in Extremfällen bis zu 600-mal in der Nacht wiederholen kann, schwerwiegende Folgen hat, die der Schnarcher aber nicht mit seiner Krankheit in Verbindung bringt, weil er selbst ja nichts von den nächtlichen Vorgängen bemerkt.
Er ist „nur“ unausgeschlafen und hundemüde!
 

Die Symptome

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  • Tagesschläfrigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Gedächtnisstörungen
  • Kopfschmerz beim Erwachen
  • Nachtschweiß
  • häufiges nächtliches Wasserlassen
  • gesteigerte Reizbarkeit
  • morgens Schwindelgefühl
Es treten jedoch nicht immer alle Symptome bei allen Betroffenen auf.
 

Die Diagnose

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Schon die Partnerin/der Partner kann bereits eine erste grobe Diagnose stellen, denn sie/er hat ebenfalls Schlafprobleme wegen der lauten Schnarchgeräusche und bemerkt auch die eventuellen Atempausen. Der nächste Schritt ist dann die interdisziplinäre Abklärung durch einen Facharzt, den „Schlafmediziner“.
Bild Screening
Ambulantes Screening zu Hause in gewohnter Umgebung
 

Die Therapie

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In leichten Fällen reicht oft schon eine Umstellung der Lebensgewohnheiten aus:
  • Gewichtsreduzierung
  • Alkoholverzicht am Abend
  • Nikotinverzicht
  • Verzicht auf Schlafmittel
  • geregelte Schlafzeiten
„Normalen“ Schnarchern kann in der Regel bereits mit kleinen Geräten (dem zahnärztlichen Schnarchschutz) geholfen werden, die man nachts trägt.
Bei häufigen und längeren Apnoe-Phasen wird jedoch die Überdruckbeatmung mit Maske als beste Therapie beurteilt. Der Überdruck bewirkt, dass die Weichteile die Luftröhre
nicht mehr blockieren können. Er wird individuell in einem Schlaflabor ermittelt und bereits nach wenigen Nächten fühlt sich der Patient „wie neugeboren“. Viele Symptome verschwinden vollständig, andere bessern sich.
Bild zahnärztlicher Schnarchschutz und Beatmungsmaske
Goldstandard der Therapie: zahnärztlicher Schnarchschutz gegen Schnarchen und Beatmungsmaske bei Schlafapnoe
 

Wir helfen Ihnen mit Information und Rat

zum Inhalt
Sie finden auf unseren Seiten die für Sie zuständige Selbsthilfegruppe in Baden-Württemberg und wir nennen Ihnen die Adresse des medizintechnischen Serviceunternehmens, das Sie bei Ihren Problemen technisch unterstützt.
 

Selbsthilfegruppen unterstützen Sie

zum Inhalt
In der Bundesrepublik Deutschland existieren heute bereits zahlreiche Selbsthilfegruppen, die sich ständig bemühen, mit Hinweisen zur medizinischen Diagnose des Schnarchens
und der Schlafapnoe und zur praktischen Umsetzung einer entsprechenden Therapie für alle Betroffenen beratend tätig zu sein.
Die Mitglieder der Selbsthilfegruppen sind Patienten, die sich zusammengefunden haben, um ihre Probleme gemeinsam besser bewältigen zu können. In der Öffentlichkeit möchten die Selbsthilfegruppen aber auch auf die noch wenig bekannte und gefährliche Krankheit mit ihren weitreichenden Folgen aufmerksam machen.
Wir Selbsthilfegruppen wollen also in erster Linie allen Betroffenen helfen, die Ursachen und Folgen ihrer nächtlichen Atmungsstörungen besser kennen zu lernen.
Die Erfahrung zeigt nämlich, dass die meisten Menschen nächtliches Schnarchen zwar als ziemlich lästig empfinden, in der Regel aber gar nicht wissen, dass sie (oder ihr Partner)
vielleicht sogar unter einer ernsthaften Krankheit leiden, die man beseitigen kann. Unsere Bemühungen erfolgen deshalb mit fachärztlicher Unterstützung.
Mit Vorträgen von ausgewiesenen Experten lassen wir uns laufend über medizinische und medizintechnische Fortschritte informieren. Ein ständiger Erfahrungsaustausch zwischen
den Betroffenen soll zu weiteren Hinweisen und Empfehlungen führen. Deshalb treffen wir uns in regelmäßigen Abständen. Termine und Programme geben wir rechtzeitig allen Mitgliedern bekannt. Gäste sind uns immer herzlich willkommen.
Zusätzlich gibt es für unsere Mitglieder eine technische Anwenderberatung, damit sie auch ständig ihre Therapie problemlos durchführen können. Denn nur eine konsequente Therapie sichert den medizinischen Erfolg – und bringt damit wieder körperliches und seelisches Wohlbefinden zurück. Scheuen Sie sich nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Bild Expertenvortrag Bild Beratung
Experten berichten bei den Treffen der Selbsthilfegruppen über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Serviceunternehmen beraten die Patienten vor Ort in allen technischen Fragen der Therapie.
 

Checken Sie sich selbst

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Erarbeitet vom Schlaflabor der Ruhrlandklinik Essen.
1. Schnarchen Sie laut, oder sagen dies andere von Ihnen?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
2. Wurden bei Ihnen Atemstillstände im Schlaf beobachtet?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
3. Fühlen Sie sich morgens schlapp und müde?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
4. Erwachen Sie morgens mit Kopfschmerzen?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
5. Fühlen Sie sich in Ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
6. Haben Sie Schwierigkeiten, lange konzentriert zu bleiben?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
7. Sind Sie tagsüber oft schläfrig?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
8. Nicken Sie tagsüber spontan ein? (z.B. beim Autofahren, beim Fernsehen, beim Lesen, am Arbeitsplatz, bei Gesprächen mit anderen)
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
9. Schlafen Sie abends schlecht ein?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
10. Kommt es vor, daß Sie nachts aufwachen?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
11. Wenn ja, müssen Sie Wasser lassen?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
12. Haben Sie dann Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
13. Schlafen Sie unruhig, bzw. ist Ihr Bett morgens zerwühlt?
nie ( )
manchmal ( )
oft ( )
sehr oft ( )
 

Auswertung

Wenn Sie die Mehrzahl der Fragen mit „oft“ oder „sehr oft“ beantwortet haben, sollten Sie unbedingt Ihren Hausarzt informieren, der dann einen Facharzt („Schlafmediziner“) mit zu Rate ziehen kann.
 

Die Folgen der unbehandelten Schlafapnoe

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Bild Büroschlaf Müdigkeit am Tag mindert die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit und beeinträchtigt die Freude am Leben.
   
Bild Blutdruckmessung Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelschwäche sind Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe.
   
Bild Krankenwagen In vielen Fällen gehen Herzinfarkt oder Schlaganfall auf eine jahrelang bestehende Schlafapnoe zurück.
   
Bild Unfallauto Zahlreiche Verkehrs- oder Arbeitsunfälle sind die Folge des Sekundenschlafs durch die Schlafapnoe.
   
Bild Insulinmessung Auch die Zuckerkrankheit geht vielfach auf eine Schlafapnoe zurück.
   
Bild depressiver Mann Die Schlafapnoe verändert auch die Psyche und ruft Depressionen hervor.
 

Danksagung und Hinweise

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Wir danken dem meditext Verlag für die freundliche Genehmigung, das Bildmaterial verwenden zu dürfen.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema Schlafapnoe finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.
 

Anschrift des Autors:

Rudolf Taugerbeck
Franz - Lisztstr. 7
D-71069 Sindelfingen
rudi.taugerbeck@t-online.de
 
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